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Montag, 2. September 2013 von Dr. Martin Oechler

QM in Arzt- und Zahnarztpraxen

Qualitätsmanagement in Arzt- und Zahnarztpraxen – Notwendiges Übel oder echte Chance

Auf Basis des § 135a SGB V (1) sind Vertragsärzte und Vertragszahnärzte verpflichtet, ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln. Durch eine Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) sind die Kassenärztlichen Vereinigungen ermächtigt, ab 2011 jährlich mindestens 2% der Praxen auf das Vorhandensein einer entsprechenden Dokumentation eines Qualitätsmanagement-Systems zu prüfen.

Was bedeutet das für die Praxisinhaber?

Zunächst ist festzuhalten, dass sich jeder Vertragsarzt oder Vertragszahnarzt auf dünnem Eis bewegt, wenn er darauf hofft, nicht zu den 2% der Praxen zu zählen, die von den K(Z)Ven geprüft werden. Kann eine Vertragsarzt oder Vertragszahnarzt innerhalb einer vorgegeben Frist kein Qualitätsmanagement nachweisen, drohen honorarrechtliche Konsequenzen, d.h. der Verlust von Honorar. In diesem Falle wird unterstellt, dass die Leistungen nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen. Trotz dieses Risikos setzen immer noch viele Praxisinhaber die Verpflichtung zur Qualitätssicherung nur halbherzig um. Dabei wird missachtet, dass eine Praxis durchaus von einem Qualitätsmanagement-System profitiert und es leicht wäre, die Praxisorganisation effizienter zu gestalten, die Patientenversorgung zu verbessern und dabei gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Wie finden Praxen das richtige Qualitätsmanagement-System?

Nach unserer Erfahrung herrschen vielfach falsche Vorstellungen darüber, was Qualitätsmanagement überhaupt bedeutet, wie umfangreich (oder auch sparsam!) die Dokumentation sein kann und wie eine Praxis auch Qualitätsmanagement-Normen (z.B. DIN EN ISO 9001 oder von vergleichbaren Systemen) erfüllen kann, ohne die gesamte bisherige Organisation und Dokumentation über Bord zu schmeißen. Die Verunsicherung hinsichtlich eines einfachen und wirkungsvollen Qualitätsmanagements liegt unter Umständen auch an dem inzwischen großen und unübersichtlich gewordenen Angebot verschiedener Systeme: KTQ, QEP, EFQM, DIN EN ISO und viele andere, die auf den gängigen System aufbauen oder von diesen abgeleitet sind, überschwemmen inzwischen den Markt. Diese Unübersichtlichkeit hat dazu geführt, dass eine (im Rahmen der europäischen Harmonisierung) europaweit geltende Norm, spezifisch für Unternehmen des Gesundheitswesens entwickelt wurde: Die DIN EN ISO 15224 wird die Norm 9001 mittelfristig ersetzen, da die neue Norm auf der allgemein gehaltenen DIN EN ISO 9001 aufbaut, diese jedoch für das Gesundheitswesen spezifiziert.

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Dr. Martin Oechler

Ihr Dr. Martin Oechler

Arzt mit Erfahrung, Freiberuflicher Unternehmensberater bei praescio® und Manager im Gesundheitswesen

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