praescio - Recruiting | Executive Search | Headhunting
(+49) 2305.9803000
praescio Blog
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Verdopplung der Pflegebedürftigen bis 2050
Martin J. BeuthSonntag, 8. Januar 2012 von Martin J. Beuth

Verdopplung der Pflegebedürftigen bis 2050

Die Zahl der Pflegebedürftigen wird laut dem Statistischen Bundesamt bis 2050 drastisch ansteigen. Wenn diese Entwicklung Realität wird, welche Auswirkungen hat dies auf die ambulante und stationäre Pflege sowie auf die familiären Strukturen unserer Gesellschaft?

Laut amtlichen Statistiken (www.destatis.de) soll in den kommenden Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland drastisch ansteigen wird. Im Jahr 2005 waren insgesamt 2,1 Millionen Menschen pflegebedürftig, im Jahr 2010 waren es bereits 2,4 Millionen. Dieser Trend setzt sich wohl auch in Zukunft fort. Schätzungen zufolge werden es 2020 circa 2,9 Millionen Pflegebedürftige sein, im Jahr 2030 bereits 3,4 Millionen. Im Jahr 2050 wird es 4,5 Millionen Pflegebedürftige geben, also knapp doppelt zu viele wie im Jahr 2010! Auffallend ist, dass es deutlich mehr pflegebedürftige Frauen geben wird als Männer.

Mal abgesehen davon, dass es bei Hochrechnungen immer fraglich ist, ob diese nun wirklich eintreffen. Die Vergangenheit hat oft genug bewiesen, dass prognostizierende Statistiken sich selbst ad absurdum geführt haben. Nehmen wir jedoch mal an, dass diese Szenario wirklich eintrifft: Was wird die Folge dieser Entwicklung sein?

Ein Boom in der Plfegewirtschaft? Ein finanzielles Desaster in der gesetzlichen Pflegeversicherung mit einer nicht leidensgerechten Versorgung der Pflegebedürftigen? Oder wird sich Dank innovativen Dienstleistungen und Produkten alles zum Guten wenden? Wird es noch größere Fehlallokationen als bisher geben?

Was meinen Sie?

Infos zum Autor
Martin J. Beuth
Martin J. Beuth
Betriebswirt für med. Verwaltung, Gesundheitsökonom B.A., Personal & Business Coach (IHK), Fachwirt für Personalberatung & Personalvermittlung (IHK), Geschäftsführer

Kommentar abgeben

Bild neu laden

zurück